1. Hatha Yoga

Die Techniken des Hatha Yoga setzen am Körper an und führen weiter über den Atem zum Geist.

2. Vinyasa Flow Yoga

Eine sehr intensive und schweißtreibende Art des Yoga, welche oft von Musik begleitet wird. Sie ist toll zum Abschalten!

3. Yin Yoga

Es kommt es bei diesem Yogastil nicht auf die exakte Ausführung der Asanas aus. Es geht darum, sich ohne Anstrengung gut zu fühlen.

4. Kandalini Yoga

Ein kraftvoller und fordernder Yogastil. Offenheit für Spiritualität und Liebe zum Gesang sind hier von Vorteil.

5. Ashtanga Yoga

Sportlich ambitionierte Menschen mit guter Kondition, die eine klar strukturierte Praxis suchen, finden im Ashtanga ihr Yoga-Glück.

6. Iyengar Yoga

Diese Form des Yoga ist für diejenigen geeignet, die sich körperlich fit fühlen & relaxen können, wenn Ansagen erhalten.

7. Jivamukti Yoga

Der Yogastil ist für Menschen interessant, die neben einer intensiven, fließenden Yogapraxis mehr über die Yoga-Philosophie lernen möchten und eine Yoga-Gemeinschaft suchen.

8. Sivandanda Yoga

Wer nach einer ganz klar strukturierten Yoga-Praxis üben möchte und bereit ist, sich auch auf weltanschauliche Aspekte des Yoga einzulassen, der ist in der Sivandanda Yogaform gut aufgehoben.

hatha yoga

1. Der Klassiker und wahrscheinlich bekannteste Yogastil: Hatha Yoga

Seit über 50 Jahren wird diese bekannte Form des Yoga im Westen angeboten. Aus den Lehren des Hatha Yoga haben sich alle nachfolgend beschriebenen Stile, Traditionen und Schulen entwickelt. Unter seinem Dach gedeihen sanfte und kraftvolle Techniken, einfache Körper-Wahrnehmungsübungen und hochkomplexe Körperhaltungen, Atemübungen oder Konzentrationen. Auf dem Hatha Yoga baut alles weitere auf.

Doch wofür steht das Hatha Yoga?

Hatha Yoga umfasst Bewegungsabläufe (Vinyasa oder Flow) und Asanas, Atemübungen (Pranayama), Meditationen und mentale Entspannungstechniken und Meditation. Alle Techniken des Hatha Yoga setzen am Körper an und führen weiter über den Atem zum Geist.

power yoga

2. Eine Schweißtreibende Angelegenheit im Fluss: Vinyasa Flow und Power Yoga

Aus den klassischen Asanas, den Grundübungen, werden in diesem Stil immer wieder neue, kreative Bewegungsabfolgen zusammengestellt, sodass sich ein anstrengender, fließender Übungsstil (Flow) entwickelt. Zu Musik wird mit einer intensiven Atemführung geübt. Das Ziel dieses Stils ist es, die eigene Lebendigkeit und die eigene Kraft zu erfahren.

Durch die Konzentration auf die Musik und die Abfolge der Übungen, kann man besonders gut abschalten. Es ist eine sehr intensive und schweißtreibende Art des Yoga

yin yoga

3. Die Praxis der Ruhe: Yin Yoga

Entspannung pur findest du beim Yin Yoga. Hier werden die Asanas in der Praxis sehr lange gehalten. Man verweilt meistens zwei bis drei Minuten in einer Position, so dass dein Körper sich in jeder Haltung entspannen kann. Du kannst loslassen und so eine tiefe Entspannung finden. Ein weiterer Vorteil des Yin Yoga ist, dass du besonders deine Faszien bzw. dein Bindegewebe dehnst. Diese ruhige Art des Yoga wird dir intensive Dehnungen bescheren und ins Schwitzen kommst du dabei eher weniger.
Im Gegensatz zu anderen Arten des Yoga, z.B. dem Hatha Yoga, kommt es bei dieser Form nicht so sehr auf die exakte Ausführung der Asanas aus. Es geht darum, sich gut zu fühlen und die Positionen ohne Anstrengung zu halten.

Sehr aktive Typen, denen es nicht so leicht fällt, sich zu entspannen, kann dieser meditative Yogastil beim Abschalten helfen. Er wird jedoch zu anfangs auch eine besondere Herausforderung darstellen.

kundalini yoga

4. Energie und Spiritualität beim Kundalini Yoga

Ende der 60er-Jahre machte Yogi Bhajan in den USA das Kundalini Yoga bekannt. Die aneinandergereihten Übungen bestehen aus einer Kombination dynamischer Körperübungen, bewusster Atmung, geistiger Ausrichtung und einer Mantra-Meditation. Es handelt sich um eine sehr dynamische Form des Yoga, welche darauf abzielt, die Lebensenergie (Prana) zu wecken. Eine Besonderheit ist sicher, dass dieser Übungsweg die Spiritualität und die Hingabe an den Guru ganz offen und bewusst mit einbezieht.

Wenn du nach einem kraftvollen und fordernden Übungsstil suchst und offen bist für Spiritualität, vielleicht auch noch gerne singst, dann ist dieser Stil vielleicht eine gute Form des Yoga für dich.

ashtanga yoga

5. Eine fordernde und kraftvolle Art: Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga geht in eine sehr kraftvolle und dynamische Richtung. In Fitnessstudios wird diese Form gelegentlich als „Power Yoga“ bezeichnet. Ein festgelegtes Übungssystem besteht aus einer festgelegten Reihenfolge von Übungen, die jeweils mit Bewegungselementen verbunden sind. Dieser Bewegungsfluss wird mit einem gleichmäßigen Atem begleitet, wodurch das Üben einen sehr meditativen Akzent bekommt. Die Reihenfolge der Übungen ist so aufeinander abgestimmt, dass nacheinander alle Körperteile aktiviert und gedehnt werden. Man kann sehr gut abschalten und kommt bei dieser Form des Yoga ordentlich ins Schwitzen.

Sportlich ambitionierte Menschen mit guter Kondition, die eine klar strukturierte Praxis suchen, finden oft im Ashtanga ihr Yoga-Glück. Diese Richtung erlaubt es dir auch, schnell und selbstständig zu üben.
vielleicht eine gute Form des Yoga für dich.

yjengar yoga

6. Absolute Präzision und klare Ansagen beim Iyengar Yoga

Da die exakte Ausführung der Übungen stgeht hier im Vordergrund. Darum sind spirituelle Ansätze eher indirekt während der Praxis zu finden und spielen bei manchen Lehrern eine manchmal sehr untergeordnete Rolle.

Kraftvolles Üben, das sich durch äußerst genaue Ansagen auszeichnet und so einen hohen Grad an Präzision ermöglicht. Es wird teilweise mit Hilfsmitteln (Props) wie Holzblöcken, Decken und Gurten gearbeitet, um die Ausführung komplexer Asanas auch für Anfänger und Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu ermöglichen. Iyengar Yoga ist für diejenigen eine gute Wahl, die sich körperlich fit fühlen und die auch entspannen können, wenn man ihnen ganz klar sagt, wo es langgeht.

yogaformen

7. Spirituelle Flows und Ahimsa im Vordergrund: Jivamukti Yoga

In den 80er-Jahren wurde dieser Stil in den USA entwickelt. Die Begründer dieses Stils waren Sharon Gannon und David Life. Die Übungen werden fließend geübt und von Musik begleitet. Typisch ist, dass der Lehrer die Schüler mit Körpereinsatz korrigiert. Dieser Yogastil ist nichts für Kontaktscheue Menschen. Darüber hinaus rezitiert der Yogalehrer aus altindischen Schriften, spricht über Philosophien oder Lebensweisheiten. Mantren und Meditation gehören zur Übungspraxis dazu, außerdem wird Wert auf einen gewaltfreien und veganen Lebensstil gelegt.

Hier findest du eine allumfassende Art des Yoga, welche besonders für Menschen interessant ist, die neben einer intensiven, fließenden Yogapraxis mehr über die Yoga-Philosophie lernen möchten und eine Yoga-Gemeinschaft suchen.

sivananda yoga

8. Gelebte Yoga-Philosophie & klare Strukturen: Sivananda Yoga

Im Mittelpunkt dieses eher meditativ und spirituellen Yogastils stehen zwölf Asanas, die in immer gleicher Reihenfolge ausgeführt werden. Die Asanas dieser Reihe sind teilweise sehr anspruchsvoll. Die Gedanken kommen durch die Konzentration auf die Atmung und die Energiezentren zur Ruhe. Mantras und Gebete sind fester Bestandteil der Praxis.

Wer nach einer ganz klar strukturierten Yoga-Praxis üben möchte und bereit ist, sich auch auf weltanschauliche Aspekte des Yoga einzulassen, kann im Sivananda seinen Platz finden und diese Art des Yoga für sich entdecken.

Yoga ist nichts für mich!

Wer hat den folgenden Satz nicht auch schon einmal gehört: „Yoga ist nichts für mich!”? Vielleicht hast du ihn nach einer Probestunde sogar schon einmal selbst gesagt?! Dazu gibt es einen sehr guten Vergleich: Stell dir vor, du ziehst das erste Mal in deinem Leben eine Hose an, in der du dich eingeengt und unattraktiv findest. Du sagst zu deinem Spiegelbild: Hosen stehen mir nicht, ich werde keine weitere anprobieren und nur noch weite Kleidung tragen. Lass dir Zeit damit, den, für dich richtigen, Yogastil zu finden. Finde eine Art des Yoga, die dir entspricht und die es dir erlaubt, dein Potenzial voll zu entfalten. Mehr Infos zu Yoga bei FreshSurf findest du hier!

Gut zu wissen, wenn du mit dem Yoga startest!

yogalehrer chemie

Wichtig beim Yoga: Chemie mit dem Lehrer

Wichtiger noch als der Stil ist allerdings, dass die Chemie mit dem Yogalehrer stimmt. Vertrauen ist hier die oberste Prämisse. Du solltest das Gefühl haben, dass du dich völlig fallenlassen kannst. Du musst sein Wohlwollen und seine Kompetenz spüren, um dich sicher zu fühlen, wenn du dich mit ihm auf die Yogareise begibst.

Ob ein Lehrer oder eine Yoga-Art zu dir passen, wirst du erst mit der Zeit herausfinden. Als Tip: Du solltest dich mindestens drei- bis viermal auf den Unterricht einlassen, denn möglicherweise ist das Angebot eigentlich perfekt für dich, entspricht aber beim ersten Versuch vielleicht nicht deiner Tagesform. Finde heraus, was dir guttut und gib dir dazu ein wenig Zeit. Yoga braucht auch immer ein paar Stunden, um seine Wirkungen voll zu entfalten.

yoga temprament

Dein Yogastil sollte dein persönliches Temperament ergänzen

Bedenke bei deiner Yogastil-Wahl: Gut tut, was fordert. Vielleicht ist es also genau das Gegenteil deiner Persönlichkeit, was die beim Yoga zusagt. Wer sich gern viel und schnell bewegt, wird sein Potenzial nicht entfalten können, indem er einen besonders dynamischen Yogastil auswählt. Geeignet ist eher die energetische Ergänzung zum eigenen Temperament, also Formen des Yoga, in denen die Positionen lang gehalten werden. Das Schnelle, Dynamische kennt dein Gehirn schon – hier aber gibt es etwas zu lernen, hier liegt die Herausforderung. Um deine Fähigkeiten voll auszuschöpfen, solltest du im Laufe deines Lebens deine unbekannten Facetten entdecken und entwickeln. Wage das Neue, das Ungewohnte und lass dich von etwas ganz anderem überraschen! Versuch dich doch mal auf verschiedene Stile einzulassen oder probiere sie aus.

fuerteventura yoga

Warum Yoga auf Fuerteventura?

Auf unsere wunderschöne Insel Fuerteventura zieht es Menschen, die ihrem Körper und ihrer Seele etwas Gutes tun und eine Auszeit gönnen wollen. Fernab von Hektik uns Stress finden die Urlaubsgäste von FreshSurf die Distanz zum Alltag, die sie brauchen. In El Cotillo besinnen sich die Gäste auf das Wesentliche: Surfen und Yoga.

Ganzheitliches Training stärkt die Muskeln, korrigiert die Haltung und fördert die Beweglichkeit. Was es sonst so über Fuerteventura zu wissen gibt, findest du hier:

Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren

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